Ich biete psychologische Therapie und Beratung für Jugendliche und Erwachsene zu folgenden Schwerpunkten an:
Neurodiversität (Autismus und ADHS)
Depression und Burnout
Schlafstörungen
Sorgen, Ängste und Panikattacken
Trauma
Stressbewältigung
Herausfordernde Lebenssituationen: pflegende Angehörige, Trauer, Geburt, berufliche Belastungssituationen, etc.
Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung:
Arbeit an persönlichen Werten, Selbstwert, Ressourcen und Sinn
Angehörigenberatung

In meiner Praxis lege ich einen besonderen Fokus auf das Verständnis und die Unterstützung von Menschen, die neurodivergent sind (Autismus, ADHS). Der Begriff Neurodiversität beschreibt die Annahme und Haltung, dass neurobiologische Unterschiede im Gehirn zur Bandbreite unserer Entwicklung gehören.
Neurodivergenz bezieht sich auf Unterschiede in der Funktionsweise des Gehirns und zeigt sich unter anderem im Bereich der Wahrnehmung, im Denken, in der Informationsverarbeitung oder in sozialen Interaktionen. Diese Unterschiede bringen individuelle Stärken, aber auch Herausforderungen mit sich.
Bei Autismus und ADHS kann psychologische Therapie dabei helfen…
…eigene Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen
…den Umgang mit Reizüberflutung zu erleichtern
…Konzentration und Impulssteuerung zu unterstützen
…soziale Kompetenzen zu verbessern
…das Selbstwertgefühl und das Selbstbild zu stärken

Im Vergleich zu autistischen Männern zeigen Frauen häufig andere Strategien, um alltägliche und soziale Herausforderungen zu bewältigen. Das kann dazu führen, dass Autismus bei Frauen lange unentdeckt bleibt.
Viele Frauen versuchen, ihre autistischen Merkmale zu verbergen, um gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. Sie imitieren soziale Verhaltensweisen, was auf Dauer sehr anstrengend sein kann.
Die Spezialinteressen von Frauen mit Autismus sind häufig thematisch weniger auffällig als Spezialinteressen bei autistischen Männern.
Aufgrund der subtileren Ausprägungen und Maskierung wird Autismus bei Frauen oft erst spät erkannt, was dazu führt, dass Frauen erst später im Leben Autismus-spezifische Unterstützungsangebote erhalten.